Die Tradition des Käsens in Zermatt ist so alt wie die Alpwirtschaft am Fusse des Horu. In der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts wurde jedoch dieser Wirtschaftszweig Opfer der Zentralisierungen in der Milchindustrie und 1950 stellte die letzte Zermatter Käserei ihren Betrieb ein. Die Milch der Zermatter Bauern wurde fortan ins Unterland transportiert.

Mirjam und Reto Gobba-Wyrsch erweckten 2003 mit ihrer Horu-Käserei Zermatter Käserei-Tradition wieder zu neuem Leben: Mit 7 Kühen und einem kleinen, aber feinen Sortiment von Milchprodukten zogen sie schnell das Interesse der Zermatterinnen und Zermatter wie der Gäste im Dorf auf sich. – Heute verarbeitet der Familienbetrieb täglich rund bis zu 500 Liter am Tag, entsprechend breiter ist die Produktepalette.